Duschwand Glas im Detail » Einbau, Qualität & Anwendung

Autor: Franz Wächter
  • Glas-Experte

Was ist eine Duschwand aus Glas?

Eine Duschwand aus Glas kann in unterschiedlichen Duschen verbaut werden. Auch Sondermaße stellen in der Regel kein Problem dar. Wichtig ist nur, dass ein Glas gewählt wird, das zum einen bruchsicher und zum anderen auch möglichst widerstandsfähig ist. Eine solche Duschwand ist zeitlos und lässt sich sehr einfach reinigen.

Duschwand Glas Badewanne

Eine Duschwand aus Glas kann unter anderem auch für Badewannen genutzt werden. Dort sorgt sie für Privatsphäre und verhindert zudem, dass Wasser auf den Boden gelangt. Ganz nebenbei wird mit der Duschwand aus Glas auch die Badewanne und das ganze Badezimmer aufgewertet. Zusätzlich sorgt diese dafür, dass man zum einen Duschen und zum anderen auch baden kann. Dies ist gerade in kleinen Badezimmern von Vorteil.

Duschwand Glas klappbar

Vorteile

Ebenfalls für sehr kleine Badezimmer eignet sich die Duschwand aus Glas, die sich zusammenklappen lässt. Sie besteht aus mehreren Glaselementen, die sich mit wenigen Handgriffen zu einer stabilen Einheit umbauen lassen. Und wenn sie nicht mehr benötigt wird, wird die klappbare Duschwand aus Glas ganz einfach wieder zusammengeschoben. So ist wieder mehr Bewegungsfreiheit vorhanden und der Platz lässt sich anderweitig effektiv nutzen. Gleichzeitig wird der Einstieg in die Dusche auch vergrößert.

Somit handelt es sich um eine raumsparende Lösung, von der nicht nur Menschen mit kleinen Badezimmern profitieren. Die klappbare Duschwand aus Glas ist zum Beispiel auch bei Duschen eine sehr gute Wahl. Sie kann aus unterschiedlichen Glasarten gefertigt werden und wertet jedes Badezimmer gekonnt auf.

Klappbare Duschwände aus Glas können aus zwei oder drei beweglichen Teilen bestehen. Zum Einsatz kommt dabei in der Regel Einscheibensicherheitsglas in der Stärke sechs bis acht Millimeter. Zudem werden Pendelbeschläge genutzt, die sehr robust sind und aus massivem und rostfreiem Edelstahl bestehen. Die Kunden können zudem wählen, ob sich an jeder Seite oder nur an einer Seite ein Türgriff befindet. Somit lässt sich die Duschwand aus Glas sehr einfach öffnen und auch schließen.

Nachteile

Neben den zahlreichen Vorteilen hat die klappbare Duschwand aus Glas nur einige wenige Nachteile. So ist sie nicht ganz so robust wie feste Elemente. Zudem gestaltet sich die Reinigung als etwas aufwendiger als bei einer durchgehenden Wand. Der Verwender muss daher an den Klappelementen etwas genauer hinsehen und eventuell einen kleinen Lappen zur Hand nehmen, um Wasserreste und andere Verunreinigungen zu entfernen.

Duschwand Glas Walk in und Duschwand Glas Schiebetür

Vorteile

Sehr beliebt ist derzeit auch die sogenannte Walk-in-Duschwand aus Glas. Sie lässt sich sehr einfach und unkompliziert betreten und auch wieder verlassen. Durch die ebenerdige Bauweise eignet sie sich unter anderem auch für ältere Menschen wie auch für Personen, die unter körperlichen Beeinträchtigungen leiden.

So brauchen diese nicht auf eine erholsame Dusche zu verzichten. Ein weiterer großer Vorteil der Walk-in-Dusche aus Glas ist die einfache und unkomplizierte Reinigung. Zudem hat der Verwender sehr viel Bewegungsfreiheit beim Duschen.

Denn es wird bewusst auf eine kleinere Duschkabine verzichtet. Die Walk-in-Dusche lässt sich in alle Badezimmer integrieren und es sind zahlreiche unterschiedlichen Größen und Designs verfügbar. Um für mehr Privatsphäre zu sorgen, wird am besten ein Glas gewählt, das nicht komplett durchsichtig ist, wie zum Beispiel sandgestrahlte Varianten oder Ornamente.

Praktisch im Alter

Die Walk-in-Dusche ist, wie oben bereits beschrieben, auch im Alter die ideale Wahl. So können auch Menschen, die nicht mehr ganz so mobil sind, problemlos duschen. Denn sie brauchen dabei mit dem Rollator oder Rollstuhl keine Kante oder Stufe zu überwinden. Somit wird das Verletzungsrisiko deutlich reduziert.

Walk-In Duschen eignen sich auch für ältere Menschen oder Personen, die nicht mehr so mobil sind. Es gibt keine Stufen oder Kanten, durch die sie stürzen könnten.
Neben den bereits genannten Vorteilen sorgt die Walk-in-Dusche für einen heller und größer wirken das Badezimmer. Somit wird das Raumgefühl deutlich verbessert und optimiert.

Nachteile

Wie bereits erwähnt, können Walk-in-Duschen sehr einfach betreten und verlassen werden. Denn sie werden ebenerdig gebaut. Wenn die Tür dabei nicht richtig geschlossen wird, kann es passieren, dass Wasser austritt. Dadurch steigt die Rutschgefahr und damit auch die Verletzungsgefahr. Somit sollte man bei der Planung diverse Dinge beachten und umsetzen. Am besten werden in der Dusche selbst wie auch im Bereich davor rutschfeste Fliesen verlegt.

Ein weiterer Nachteil ist der vergleichsweise hohe Preis für solche Duschen. Im Gegensatz zu normalen Kabinen ist dieser in der Regel deutlich höher, da auch die Montage deutlich aufwendiger ausfällt.

Duschwand Glas Befestigung am Boden

Wer über das nötige handwerkliche Geschick verfügt, kann eine Duschwand aus Glas auch selbst am Boden befestigen. Allerdings gilt es dabei unterschiedliche Dinge zu beachten. Zunächst einmal wird die Duschwand ausgepackt und überprüft, ob wirklich das benötigte Zubehör vorhanden ist, wie zum Beispiel die passenden Schienen, die Abdichtungsprofile und auch die Strebe. Dann wird entsprechend der Anleitung vorgegangen.

Wichtig ist, dass geschaut wird, ob auch wirklich die passende Größe geliefert wurde. Ist dies nicht der Fall, sollte der Hersteller direkt kontaktiert werden. Die Duschabtrennung wird in ein vertikales Profil gegeben. Anschließend wird die horizontale Schiene befestigt. Im nächsten Schritt sollte das Profil entgratet werden und zwar mit einer passenden Feile.

Alle weiteren Schritte sollten in der Anleitung genau beschrieben sein.

  • Bei der Befestigung des Profils an der Wand wird mit einer Wasserwaage eine senkrechte Ausrichtung vorgenommen. Zusätzlich sollte auch am Rand der Dusche beziehungsweise der Duschwanne eine Ausrichtung erfolgen. Handelt es sich hingegen um eine Walk-in-Dusche, wird dieser Schritt am Boden durchgeführt.

Welches Glas wird bei einer Duschwand verwendet?

Wie oben bereits erläutert, können für Glas Duschwände unterschiedliche Glasarten zum Einsatz kommen. In der Regel wird dabei aber auf sogenanntes Einschreiben-Sicherheitsglas (ESG) gesetzt. Dieses sollte er eine Stärke von sechs bis acht Millimetern aufweisen. Gewählt wird das Glas, weil es ein Höchstmaß an Sicherheit bietet. Zum einen ist es sehr stoßfest und zum anderen zerspringt es in unzählige gleich große und vor allem nicht scharfe Teile, wenn es doch einmal zerstört wird. Somit kann der Verwender sich nicht schneiden.

Duschwand Glas reinigen: Einige praktische Tipps

Eine Duschwand aus Glas lässt sich auf unterschiedliche Weise reinigen.

Hausmittel: Essig

Ein sehr bewährtes Hausmittel ist hierfür ganz normaler Essig. Dieser wird in einem Mischungsverhältnis von 2:1 mit Wasser in einem ganz normalen Eimer vermischt. Nun wird die Mixtur auf die Scheiben gegeben und mit einem weichen Lappen verteilt. Nachdem das Essiggemisch eine kurze Zeit eingewirkt ist, wird es wieder mit kaltem Wasser abgespült. Im nächsten Schritt sollten die Scheiben mit einem Abzieher von dem überschüssigen Wasser befreit werden. Ist anschließend immer noch der ein oder andere Fleck vorhanden, wird ein Mikrofasertuch verwendet, um ihn zu entfernen.

Duschwand Glas Kosten

Wie teuer eine Duschwand ist, hängt zunächst davon ab, wie groß das Glas selbst ist. Auch die Art der Gläser spielt dabei eine Rolle. Durchschnittlich fallen aber für eine Duschwand circa 200 bis 300 Euro an. Dies betrifft das oben erwähnte Einschreiben-Sicherheitsglas. Ausführungen in der Stärke acht Millimeter sind logischerweise teurer als Ausführungen mit sechs Millimetern.

Sehr praktisch ist ein Komplettset, in dem alle wichtigen Komponenten vorhanden sind. Somit braucht man diese nicht selbst zusammenzustellen und hat alle Teile zur Hand.

DIY – Ist es schwer, eine Duschwand aus Glas selbst zu installieren?

Wirklich schwer ist es nicht, eine Duschwand aus Glas selbst zu installieren. Ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick sollte aber vorhanden sein. Denn gerade das Einscheibensicherheitsglas ist zwar sehr stoßfest, was die Frontseite und die Rückseite angeht. Die Ecken sind aber sehr empfindlich und wenn man damit einmal aus Versehen auf dem Boden aufkommt, kann es sein, dass die Scheibe direkt in unzählige kleine Teile zerspringt.