ᐅ Terrassenüberdachung Preise mit Montage: Praktische Beispiele [2022]

Autor: Franz Wächter
  • Glas-Experte

Eine Terrassenüberdachung erhöht den Komfort auf der eigenen Terrasse. Sie schützt den Bereich vor Witterungseinflüssen wie Regen, Schnee und Wind, aber auch Sonne. Lesen Sie in diesem Beitrag, mit welchen Preisen Sie für die Terrassenüberdachung inklusive der Montage rechnen müssen.

Was ist eine Terrassenüberdachung?

Eine Terrassenüberdachung ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:

  • Sie ist fest mit der Fassade des Hauses verbunden.
  • Sie schützt den darunterliegenden Terrassenbereich vor Witterungseinflüssen.
  • Die Überdachung kann aus unterschiedlichen Materialien wie Glas, Holz, Aluminium oder Edelstahl gefertigt sein. Auch Kombinationen sind denkbar.
  • Bei der Befestigung sind diese Varianten gängig: Streben, Säulen, Rohre oder die freistehende Befestigung.
    Manche Terrassenüberdachungen haben zusätzlich ein Seitenteil
  • In Deutschland sind Terrassenüberdachungen in der Regel nicht genehmigungspflichtig. Nötig ist es allerdings, das Bauvorhaben bei den lokalen Behörden anzuzeigen.

Welche Arten von Terrassenüberdachungen gibt es?

Je nach persönlichem Geschmack, den baulichen Gegebenheiten und dem Budget sind unterschiedliche Arten von Terrassenüberdachungen denkbar. Zu den gängigsten Möglichkeiten gehören

  • Terrassenüberdachung aus Glas
  • Terrassenüberdachung aus Holz
  • Terrassenüberdachung aus Aluminium
  • Terrassenüberdachung aus Stahl

Alle Optionen und Materialien haben ihre Vor- und Nachteile, auf die im Folgenden näher eingegangen wird.

Die verschiedenen Konstruktionsformen

Neben dem Material spielt auch die Konstruktion eine entscheidende Rolle bei der Ausführung, der Montage und dem Preis. Zu unterscheiden sind

  • Die freitragende Konstruktion (z.B. Glasvordach freitragend)
  • Die Konstruktion mit einem oder mehreren Seitenteilen (z.B. Glasvordach mit Seitenteil)
  • Die Konstruktion auf Säulen
  • Eine Terrassenüberdachung in L-Form
  • Die geschlossene Terrassenüberdachung

Terrassenüberdachung aus Glas

Eine Überdachung aus Glas wirkt modern, elegant und luftig. Für maximale Sicherheit kommt bei dieser Variante Sicherheitsglas zum Einsatz. Gängig ist zum Beispiel Verbundglas (VSG) in einer Stärke von etwa 10 mm. Selbst, wenn es beschädigt wird, wird es durch spezielle Folien noch zusammengehalten und bewahrt seine Resttragfähigkeit. Normales Fensterglas ist aus Gründen der Sicherheit nicht geeignet. Neben Glas ist es auch möglich, die Terrassenüberdachung mit Plexiglas oder Acrylglas auszuführen. Diese beiden Glasarten haben den Vorteil, dass sie relativ leicht sind. Allerdings kann das Material mit der Zeit anlaufen und milchig bzw. gelbstichig werden.

Terrassenüberdachung aus Holz

Holz ist ein Material, das gerne im Außenbereich eingesetzt wird. Ideal sind witterungsbeständige Hölzer wie Lärche oder Kiefer. Doch auch Tropenhölzer sind geeignet, da sie relativ resistent gegen die Feuchtigkeit und auch Pilze sind. Holz wirkt rustikal und gemütlich. Jedoch hat es unter allen Materialien den größten Pflegeaufwand. Holz sollte regelmäßig neu gestrichen werden. Manchmal ist es nötig, das Holz davor abzuschleifen. Bei regelmäßiger Pflege ist Holz über viele Jahre ein treuer Begleiter.

Terrassenüberdachung aus Aluminium

Aluminium ist ein besonders leichter Werkstoff. Er wird gerne dort eingesetzt, wo das Gewicht der Konstruktion eine große Rolle spielt. Aluminium muss nicht speziell gepflegt werden. Oft kommt es in Kombination mit Glas zum Einsatz.

Terrassenüberdachung aus Edelstahl

Edelstahl ist langlebig und korrosionsbeständig. Es wird oft in Kombination mit Glas eingesetzt und bildet dabei die tragende Konstruktion. Bei einer Überdachung aus Edelstahl ist keine besondere Pflege nötig. Zudem wirkt Edelstahl sehr modern und zeitlos.

Terrassenüberdachung Montage – wie läuft das ab?

Die Montage richtet sich nach dem verwendeten Material für die Konstruktion. Diese wird zuerst aufgestellt bzw. an der Fassade (z.B. einer Glasfassade) befestigt, wenn es sich um eine freitragende Konstruktion handelt. Ist die Konstruktion befestigt wird das Glas eingesetzt, wenn Glas zum Einsatz kommt. Je nach baulichen Gegebenheiten und Ausführung sind verschiedene Vor- und Nebenarbeiten nötig. Manchmal muss zum Beispiel erst ein Fundament ausgehoben und errichtet werden.

Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

Der Preis hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:

  • Größe
  • Preis
  • Art der Ausführung
  • Besondere Anforderungen an die Statik (Schnee- und Windlastzone)
  • Zusätzliche Extras, wie Sonnenschutz oder Beleuchtung

Terrassenüberdachung – Preise mit Montage

Der Preis für jede Terrassenüberdachung ist individuell. An diesem Beispiel können Sie sich jedoch eine erste Orientierung verschaffen.

Eine Terrassenüberdachung mit einer Konstruktion aus Aluminium und einem Verbundsicherheitsglas von gut 10 mm in den Maßen 5 x 3 m kostet um die 10.000 Euro. Hinzu kommen etwa 2.000 Euro Kosten für die Montage. Der Gesamtpreis beläuft sich daher auf etwa 12.000 Euro.

Es ist nur eine ungefähre Angabe, aber pro Quadratmeter fallen Kosten in Höhe von 800 bis 1600 Euro für eine Terrassenüberdachung an.

Fazit

Eine Überdachung für die Terrasse macht aus verschiedenen Gründen Sinn und wertet den Terrassenbereich auf. Die Überdachung dient vor allem als Wetterschutz, aber auch als Sicht- oder Sonnenschutz. Zusätzlich schafft die Überdachung eine zusätzliche Abstellfläche im Außenbereich. Das ist praktisch, um Dinge wettergeschützt abzustellen. Zudem sind die Gartenmöbel (z.B. eine Gartenbank mit Stauraum) nicht mehr direkt der Witterung ausgesetzt, was ihre Lebensdauer deutlich erhöhen kann. Da es verschiedene Möglichkeiten für die Umsetzung gibt, ist für jeden Eigenheimbesitzer etwas dabei und Sie wissen nun, was Sie bei Terrassenüberdachung Preise mit Montage erwartet.

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