Schallschutzfolien: Mehr Ruhe bei externem Lärm

Wohnen

Folien gegen Schall verringern die Lärmbelastung in Innenräumen und sind eine Alternative zu Schallschutzglas und zum Lärmschutzfenster. Sie werden an Fenster angebracht und nehmen einen Großteil des Schalls von außen auf. Das sorgt für ein Plus an Wohn- und Lebensqualität. Denn auf Dauer kann Lärm krank machen.

Was sind Schallschutzfolien?

Folien, um vor Schall zu schützen haben folgende Eigenschaften:

  • Es handelt sich um eine Folie aus Polyvinylbutyral (PVB)
  • Sie können auch nachträglich noch auf Scheiben geklebt werden
  • Es gibt sie transparent oder in dunklen Farben

Wie wichtig ist guter Schallschutz für den Menschen?

Guter Schallschutz trägt wesentlich zur Lebensqualität bei. Es ist inzwischen erwiesen, dass Lärm auf Dauer krank macht. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene über Fenster mit gutem Schallschutz verfügen. Besonders Menschen, die in Großstädten, an stark befahrenen Straßen, in Autobahnnähe oder an Flughäfen wohnen ist der Schallschutz in der eigenen Wohnung wichtig. Denn nur so sind Entspannung und innere Ruhe möglich. Um sich vor Lärm noch besser zu schützen, lohnt sich Information der Schallschutzklassen Fenster.

Welche Alternativen gibt es zu den Folien?

Eine Schallschutzfolie ist nicht die einzige Möglichkeit, um Fenster schalldichter zu bekommen. Es gibt die folgenden Möglichkeiten.

Der Einbau von Schallschutzfenstern

Eine weitere, aber deutlich kostenintensivere Variante ist der Einbau von Schallschutzfenstern. Dafür wird ein besonders beschichtetes Glas verwendet. Scheiben für Schallschutzfenster schlagen mit bis zu 450 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Sie sind die teuerste, aber auch die wirksamste Variante. Schallschutzfenster erreichen eine Schalldämmung von bis zu 60 dB.

Außenrollos und Lärmschutzvorhang

Wenn es vor allem darum geht, in der Nacht ruhig zu schlafen, können auch Außenrollos dafür sorgen, dass es im inneren des Hauses etwas leiser ist. Wird der Raum allerdings tagsüber zum Arbeiten, Wohnen und Leben genutzt, ist ein Außenrollo eher die falsche Variante. Einfache Rollos für Standardfenster sind schon für etwa 200 Euro plus 250 bis 400 Euro für den Einbau zu haben.

Außenrollos haben eine dämpfende Wirkung lassen aber dennoch Geräusche durch. Einen zusätzlichen Effekt kann das Anbringen einer Schallschutzfolie im Rollladenkasten bringen und die Lärmbelästigung um gut 10 dB verringern. Eine weitere Variante ist die Nutzung eines Lärmschutzvorhangs. Das Außenjalousien nachrüsten ist kein Problem.

Mobiler Schallschutz als Schallabsorber

Soll der Schallschutz nur vorübergehend wirken, bietet sich mobiler Schallschutz als Schallabsorber an. Dieser kann je nach Bedarf am Fenster angebracht und wieder entfernt werden. Ein Schallabsorber kann Beispiel einfach ein Holzbrett mit einer Filzoberfläche sein, der in den Fensterrahmen eingeklemmt werden kann.

Wie komplex ist die Anbringung der Folien?

Transparente Folien können relativ einfach angebracht werden. Wichtig ist, dass sie passend auf das Fenster zugeschnitten sind und die Fensterscheibe sauber und frei von Fett- und Schmutzrückständen ist. Mit etwas Geduld und einem Hilfswerkzeug kann die Folie dann blasenfrei angebracht werden. Alternativ kümmern sich auch Fensterbauer und Glaser um das Anbringen der Folie.

 Wie viel kosten Schallschutzfolien?

Die Folien sind schon für 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Fazit

Folien sind eine relativ günstige Möglichkeit, um Fenster nachträglich gegen Schall zu dämmen (Info: Glas Dämmung). Die Anbringung ist relativ einfach und ohne wirkliche bauliche Veränderungen möglich.

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