ᐅ Fugenlose Dusche Kosten: Kostenfaktoren, Materialien & Umsetzung [2022]

Autor: Franz Wächter
  • Glas-Experte

Fugenlose Duschen sehen nicht nur schick aus, sondern hat tatsächlich einen optischen Effekt auf uns. Dank der fehlenden Ansatzpunkte kommt uns die Dusche optisch größer vor. Zusätzlich verringert sich der Putzaufwand mit einer fugenlosen Dusche.

Die Möglichkeiten, wie eine fugenlose (oder scheinbar fugenlose) Dusche gestaltet werden kann, sind nahezu endlos. Welche Kostenfaktoren es gibt, wie sich der Putzaufwand verändert und welches Material am besten geeignet ist, erklären wir Ihnen.

Was ist eine fugenlose Dusche?

Es gibt Duschen, die tatsächlich fugenlos sind. Andere Duschen sind hingegen nur optisch fugenlos. Letztere bestehen im Regelfall aus XXL-Fugen, deren Fugen schlicht und ergreifend zu dünn sind, um sie wahrzunehmen.
Wer ganz genau hinschaut, oder eine Fliese nicht ganz eben verlegt, sieht die Fugen aber trotzdem.

So richtig fugenlos wird die Dusche, wenn Beton-Ciré, Tadelakt oder Marmor-Putz aufgebracht wird. Die Duschrückwände lassen sich außerdem aus Aluminium, Glas oder Kunststoff herstellen – somit sind diese aus einem Stück und fugenlos

Die Vorteile einer fugenlosen Dusche

Neben dem bereits angesprochenen optischen Effekt, der die Dusche größer wirken lässt, sorgen weniger Fugen auch für weniger Dreckrückstände. Bakterien und Schmutz halten sich oft in den Fugen des Duschbodens oder der Rückwände fest und lassen sich nur mit hohem Aufwand wieder entfernen.

Zudem müssen Sie sich bei einer fugenlosen Dusche keine Gedanken um kaputte oder rissige Fugen machen. Diese sehen nicht nur unschön aus, sondern ermöglichen auch das ungewollte Eindringen von Wasser und Ähnlichem.

Fugenlose Dusche: diese Kostenfaktoren sind wichtig

Das Design der Dusche macht den Großteil des späteren Preises aus. Je aufwendiger das Anbringen ist, desto höher fällt der Preis aus. Zudem ist es entscheidend, welches Material Sie verwenden wollen.

Sollte Ihre Dusche nicht neu erbaut sein und bereits alte Fliesen enthalten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese entfernt werden müssen. Die Entfernung kostet selbstverständlich extra – wenn Sie diese von einem Unternehmen erledigen lassen.

Die fugenlose Dusche selbst zu gestalten, ist möglich, aber nicht gerade simpel. Die einfachste Variante stellt Beton-Ciré dar, welches rund 30 bis 50 € pro Quadratmeter kostet. Dieses kann selbst aufgebracht werden, muss aber im Nachhinein vom Profi beschichtet werden.

Fugenlose Dusche Kosten: Mit diesen Zahlen müssen Sie rechnen

Für das Entfernen alter Fliesen verlangen die meisten Firmen einen Stundensatz von 40 €. In einer Stunde lassen sich rund zwei Quadratmeter abarbeiten. Sollten die Fliesen bereits sehr alt oder anderweitig schwer zu entfernen sein, steigt der Preis.

Das Verlegen von Fliesen kostet rund 70 € pro Quadratmeter. Die Fliesen selbst sind unterschiedlich teuer. Die meisten XXL-Fliesen kosten rund 250 bis 300 € und sind 2,60 m × 1,20 m groß.

Das bedeutet, dass Sie sowohl das Entfernen, das Verlegen als auch die Fliesen bezahlen müssen.

Fazit

Für eine standardisierte Dusche (90 cm x 90 cm) fallen rund 100 bis 200 € für die Bodenfliese an – vorausgesetzt, diese ist passend.

Beton-Ciré kann auch selbstständig verteilt werden. Hierbei sollten Sie bedenken, dass der Beton-Ciré im Nachhinein beschichtet werden muss.
Fugenlose Duschen sind also bezahlbar – insbesondere dann, wenn keine alten Fliesen entfernt werden müssen.

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