ᐅ Katzenklappe mit Chiperkennung: Komfort für Katze & Tierhalter [2022]

Autor: Franz Wächter
  • Glas-Experte

Damit die Katze die Wohnung verlassen kann, auch wenn kein zweibeiniger Türöffner da ist, haben sich Katzenklappen sehr bewährt. Wenn Sie berufstätig sind, geben Sie Ihrer Katze damit viel Komfort und Freiheit. Traditionelle Katzenklappen funktionieren ganz ohne Strom. Batteriebetriebene Freilauftüren hingegen brauchen Strom, um den gespeicherten Mikrochip Ihrer Katze lesen zu können.

Was ist eine Katzenklappe mit Chiperkennung?

In ländlicheren Regionen oder in Gebieten mit wenig Straßenverkehr gibt es viele Freigänger-Katzen. Sie verlassen das Haus durch eine Katzenklappe und können in der Gegend herumstreunen. Durch eine mechanische Katzenklappe können jedoch auch unerwünschte Besucher ins Haus kommen, beispielsweise die Nachbarskatze, aber auch Waschbären oder Marder. Eine solche Katzenklappe lässt nur die Katze durch, deren Chip sie gespeichert hat. Ungebetene Gäste haben keinen Zutritt.

Dabei lassen sich 2-Wege-Klappen und 4-Wege-Klappen unterscheiden. Die 2-Wege-Tür ist entweder durchgängig, sodass die Katze hinein oder hinaus kann. Oder die Tür ist verschlossen und die Katze bleibt, wo sie gerade ist.

Bei der 4-Wege-Klappe stehen noch weitere Optionen offen, die Sie sogar zeitlich festlegen können. Die Katze kann ganz wie sie will rein oder raus, oder auch beides. Die Tür ist vollständig verschlossen oder bleibt ganz offen.

Die Katzenklappe mit Mikrochip ist mit einem Sensor ausgestattet, der den zuvor gespeicherten Chip erkennen kann. Kommt die Katze nun in die Nähe der Klappe, entriegelt sich die Klappe automatisch und die Katze kann eintreten oder rausgehen. Das funktioniert so lange sicher, bis die Batterien leer sind. Mit leerer Batterie öffnet und schließt sich die Klappe wie eine mechanische Katzentür. Es erfolgt keine Zutrittskontrolle mehr.

Darüber hinaus gibt es auch Katzenklappen mit Infrarot-Sensor. Sie funktioniert ebenfalls mit Batterie. Für diese Variante trägt die Katze ein Halsband mit einem codierten Schlüssel, der Impulse aussendet. Sobald der Empfänger an der Katzenklappe das Signal empfängt, kann die Katze ungehindert hinein oder hinaus. Auch hier haben Sie die volle Zutrittskontrolle. Doch viele Katzen mögen keine Halsbänder. Manche Katzenbesitzer möchten ihrer Katze auch gar kein Halsband anziehen, weil sie befürchten, die Katze könnte sich damit erhängen.

Eine weitere Variante ist die Katzenklappe mit Magnethalsband, die für Tierhalter einfach in der Anwendung ist. Für die Katze kann das Magnethalsband einige Nachteile haben. Diese Katzenklappen lassen sich nicht programmieren. Jede Katze in der Nachbarschaft, die ebenfalls ein Magnethalsband trägt, hat damit Zugang zu Ihrer Wohnung. Damit die Entriegelung der Freilauftür funktioniert, muss der Magnet die Klappe berühren. Das muss die Katze erst lernen.

Katzenklappen mit elektromagnetischem Verschluss gibt es auch mit Codierung. Damit ist der Zugang ebenfalls eingeschränkt. Nur die Katze mit codiertem Halsband darf passieren.

Katzen sind sehr territorial und fechten Revierkämpfe aus. Mit einer chipgesteuerten Katzenklappe stellen Sie sicher, dass Ihre Katze nicht bis nachhause verfolgt werden kann und so eine sichere Zuflucht hat.

Wo sollte die Katzenklappe hin?

Für den Einbau von Katzenklappen gibt es verschiedene Optionen. Doch nicht jede Klappe ist für alle Optionen gut geeignet. Beispielsweise gibt es nicht für jedes Modelle eine Tunnelverlängerung, sodass sie sich nicht für dicke Wände eignen. Es ist daher wichtig, sich im Vorfeld im Klaren zu sein, wo die Klappe hinsoll und ob die ausgewählte Katzenklappe auch wirklich alle Anforderungen erfüllt.

Sehr beliebt ist die Montage an Eingangs- und Seitentüren, Balkon- oder Kellertüren, Garagentoren, Wänden, Fenstern und Kellerfenstern.

Die Montage ist meistens sehr einfach. Die Hersteller liefern eine Schablone mit, mit deren Hilfe Sie eine passende Öffnung in den Durchlass sägen oder schlagen können. Soll die Katzenklappe in einem Fenster installiert werden, kann ein Fachmann helfen. Glas zu schneiden, ohne dass es bricht, ist ziemlich schwierig. Beim Einbau in Glas sind zusätzliche Montageadapter notwendig. Damit lassen sich die Klappen sauber an die Glasscheibe anschließen. Bei der Montage in dickere Wände sind meistens sogenannte Tunnelverlängerungen notwendig.

Wie funktioniert eine Katzenklappe mit Chiperkennung?

Katzenklappen mit Chiperkennung sind mit Sensoren für die Chiperkennung ausgestattet. Kommt der Chip in die Nähe der Klappe, erkennt der Sensor den Chip und die Klappe öffnet sich für die Katze. Kann der Sensor den Chip nicht erkennen, weil er beispielsweise beschädigt ist, öffnet sich auch die Klappe nicht. Die Katze muss dazu einen Chip tragen. Dieser kann an einem Band befestigt sein oder sich als Implantat unter der Haut der Katze befinden. Das funktioniert auch bei besonders großen Katzen.

Mit zusätzlichen Zeitschaltuhren lässt sich auch die Zeit programmieren, in der die Katze nach draußen oder nach drinnen darf.

Warum ist eine Katzenklappe mit Chiperkennung notwendig?

Die meisten Katzen leben in einem ganz anderen Rhythmus wie ihre Menschen. Manchmal geht es den ganzen Tag rein und raus. Das kann bei einer manuellen Klappe viele Nerven kosten, weil Katzen ganz schön nervig sein können, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Daraus ergeben sich noch zahlreiche weitere Vorteile.

Welche Vorteile haben Katzenklappen mit Chiperkennung?

  • Sie sind günstig und
  • einfach zu handhaben.
  • Freilaufklappen haben meist eine Dichtung und einen Magnetverschluss, die gegen Zugluft schützt.
  • Nur die eigene Katze kann die Klappe passieren.
  • Andere Tiere können nicht in die Wohnung gelangen.
  • Die Katze fühlt sich sicher.

Ähnliche Beiträge